Die Ausstellung „Verschwunden“ nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch das alte Wetzikon. Erinnern Sie sich noch an den legendären Velomech an der Usterstrasse?  Oder die Bürstenfabrik an der Bahnhofstrasse? Viele dieser Geschäfte, die früher das Leben in Wetzikon prägten, existieren heute nicht mehr. Mit Objekten aus der Sammlung, historischen Fotos und spannenden Geschichten zeigen wir, wie sich das Stadtbild im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Entdecken Sie, welche Läden und Betriebe einst für das Dorf unverzichtbar waren.

Vernissage 29. März 2026, 14.30
Manches stand auf der Wunschliste unserer Ausstellungsgestalterin Vreni. Das meiste haben wir in der Sammlung gefunden. Kurzentschlossen und mit viel Geschick hat Vreni die fehlenden Objekte aus Karton nachgebaut. So auch den Staubsauger aus den 50er Jahren. Denn diese oft sehr teuren Anschaffungen wurden verwendet, bis sie kaputt gingen. Und dann kamen sie nicht ins Museum, sondern wurden entsorgt.

Nun haben wir aber tatsächlich noch einen Staubsauger bekommen. Manifestieren lohnt sich. Neugierig geworden? Das Objekt der Begierde kann samt Originalverpackung und viel Zubehör noch bis zum 1. März 2026 jeden Sonntag von 14 - 17 Uhr bewundert werden.
Ein spannender Neuzugang

Der Verlag von Hermann Bebie in Wetzikon war auch die Buchhandlung des Allgemeinen Schweizerischen Stenographenvereins. Deshalb befinden sich in unserer Sammlung einige Steno-Lehrbücher.

Dass dieser Verlag auch Literatur in "Vereinfachter Deutscher Stenographie" herausgab, ist wenig bekannt. So erhielten wir Conrad Ferdinand Meyers Der Schuss von der Kanzel , undatiert, sowie Hebels Ausgewählte Erzählungen, erschienen 1929, notabene in Wetzikon bei Zürich.

 

 
Save the Date

Ein Film über Alltagsdinge, Erinnerungen und die Geschichten, die sie in sich tragen

Welche Kindheitserinnerungen stecken im Ovoschüttelbecher? Und wer braucht schon eine Abwaschmaschine?

„Das bisschen Haushalt – der Film“ ist eine berührende und manchmal überraschend komische Reise durch das, was uns umgibt und begleitet. Menschen erzählen von ihren ganz persönlichen Gegenständen – vom Glanz des Alltäglichen, von Arbeit, Genuss, Sehnsucht und Erinnerung. Mal humorvoll, mal nachdenklich, mal überraschend persönlich entsteht ein vielstimmiges Porträt darüber, was der Haushalt über unser Leben, unsere Beziehungen und unsere Geschichte verrät.

Ein Film über alltägliche Dinge, die mehr bedeuten, als man denkt – und über das, was Haushalt wirklich ist: ein Stück gelebtes Leben.

🎬 Filmvorführung:
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19.00 Uhr
Garage Wetzikon

 

https://youtu.be/uFpo1YdIG5w

 
Im Winterhalbjahr bieten wir in der Museums-Werkstatt ein offenes Kreativ-Atelier an – einen Raum, in dem Kinder und Erwachsene ohne Anmeldung und kostenlos kreativ tätig werden können. Zahlreiche Materialien und Werkzeuge stehen bereit, die zum Experimentieren und Erforschen anregen. Unsere Besucherinnen und Besucher schöpfen Inspiration aus aktuellen Ausstellungen und lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Das Atelier ist ein Ort der Begegnung für Menschen aller Generationen und Hintergründe – ein lebendiger Treffpunkt, an dem Kunst, Spaß und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt stehen.

Ab 5. November 2025, jeden Mittwoch von 14.00 - 17.00
Daniel Wehrli ist Germanist und langjähriger Gymnasiallehrer aus Winterthur. Nun hat er eine Biografie über den Architekten, Autor, Fotograf sowie Technik- und Wirtschaftshistoriker Hans-Peter Bärtschi verfasst. Wehrli konnte Bärtschi in dessen letzten Lebensjahren an viele Stationen seines Wirkens begleiten. Gründliche Recherchen in Bärtschis Archiv und unzählige Gespräche mit Weggefährten haben eine spannende Erzählung entstehen lassen, die nicht nur Biografisches, sondern auch viel Zeitgeschichtliches enthält.

Buchpräsentation:

Dienstag, 4. November

18.30 Uhr, Museum Wetzikon, Farbstrasse 1, Wetzikon

Anmeldung: admin@hierundjetzt.ch

Flyer