Manuela Rami ist im Tessin aufgewachsen. Schon früh wusste sie, dass sie etwas mit ihren Händen gestalten wollte. Beim Besuch einer Berufsberaterin kristallisierte sich diese Tendenz heraus und der Beruf der Modistin wurde vorgeschlagen. Manuela entschied sich jedoch, Krankenschwester zu werden. Das textile Gestalten faszinierte sie aber nach wie vor und so lernte sie bei Karin Zeisberger in Waldfenster (D) das Gestalten von Hüten. Mit Koffern voller Hutformen und Geräten kehrte sie nach Wetzikon zurück und eröffnete ein Atelier an der Strandbadstrasse. Für ihre Textilbilder liess sie sich von englischen und amerikanischen Textilkünstlerinnen inspirieren. Daraus entwickelte sie ihre eigene Technik, um ihre Hüte zu garnieren.
Die Ausstellung "Alles unter einem Hut" konnte coronabedingt nur kurze Zeit gezeigt und wegen des Jubiläums "10 Jahre UNESCO-Welterbe Pfahlbauten" nicht verlängert werden. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Hüte nochmals hervorzuzaubern.

Bereits haben wir eine virtuelle Führung und einen Film veröffentlicht. Geplant sind Kurzfilme von Jugendlichen, welche sich mit dem Thema Kopfbedeckungen auseinandersetzt.
Kleider- und Schuhfunde aus der Pfahlbauzeit sind selten. Doch Zufallsfunde gibt es immer wieder. So haben holländische Archäologinnen aus den Fragmenten von Lindenbastsandalen aus den Grabungen im Greifensee detailgetreue Kopien hergestellt. Die Originale können im Museum Maur bestaunt, die Kopien bei uns im Museum anprobiert werden. Auch Lederleggins und Leinentunika sind nachgeschneidert worden. Berühren und Anprobieren erwünscht!

An folgenden Daten sind die Kleider ausser Haus, dafür an folgenden Veranstaltungen zu sehen:

28./29. August 2021 Untergetaucht! Seequai Pfäffikon ZH 

11./12. September 2021 Werken wie die Pfahlbauer*innen, Niederuster

26./27. September 2021 Pfahlbaufest, Naturstation Silberweide
Wer erinnert sich nicht beim Begriff «Pfahlbauer*in» an die Bilder aus den alten Schulbüchern? Über die Zeit haben sich solche Vorstellungen immer wieder gewandelt. Anhand von Funden aus der Pfahlbauzeit - erhalten haben siche neben den vielen Pfählen auch vereinzelte Architekturbestandteile wie Balken, Schindeln und Türen - lassen sich mögliche Ansichten eines Hauses aus der Pfahlbauzeit kreieren. Mit Hilfe von Originalobjekten, Rekonstruktionen und Zeichnungen tauchen Sie in die Welt der Prähistorie ein. Willkommen bei den Pfahlbauer*innen zu Hause!



Ausstellung ab dem 10. April 2021 im Rahmen des Jubiläums «10 Jahre UNESCO-Welterbe Pfahlbauten».
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